Strom

In den dezentralen KSW Bioenergiewerken wird als Hauptprodukt Strom produziert. Die installierte elektrische Leistung liegt zwischen 10 MWel und 50 MWel.... Mehr…

In den dezentralen KSW Bioenergiewerken wird als Hauptprodukt Strom produziert. Die installierte elektrische Leistung liegt zwischen 10 MWel und 50 MWel pro Linie, der elektrische Wirkungsgrad beträgt ca. 40 % und liegt damit weit über dem anderer Verfahren. Das bedeutet, dass von 100 kg Einsatzmaterial 40 kg in Strom umgewandelt werden.

Bei Einsatz von biogenen Rest- und Abfallstoffen, wie bei fast allen KSW Projekten vorgesehen, ist der erzeugte Strom nachhaltig CO2-Neutral. 

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Wärme

Neben Strom wird in KSW Klimaschutzwerken Wärme erzeugt. Diese Wärme entsteht im Verlauf des Prozesses als Abwärme und liegt als Hochtemperaturwäme (HTW - > 90 °C) und Niedertemperaturwärme (NTW - < 90 °C) vor.  Mehr…

Neben Strom wird in KSW Klimaschutzwerken Wärme erzeugt. Diese Wärme entsteht im Verlauf des Prozesses als Abwärme und liegt als Hochtemperaturwäme (HTW - > 90 °C) und Niedertemperaturwärme (NTW - < 90 °C) vor. 

Aus der HTW wird Prozessdampf erzeugt, der an einen nahe gelegenne Wärmeverbraucher abgegeben werden kann und/oder eine Dampfturbine antreibt und dadurch zusätzlichen Strom produziert.

Die NTW wird vornehmlich zur Trocknung des Einsatzmaterials in einem Niedertemperaturtrockner genutzt. 

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Kälte

Aus der Hochtemperaturwärme ab ca. 130 °C kann in einer Absorptionskältemaschine, auch „thermischer Verdichter“ genannt,  Kälte bis zu – 60 °C  erzeugt werden. Mehr…
Aus der Hochtemperaturwärme ab ca. 130 °C kann in einer Absorptionskältemaschine, auch „thermischer Verdichter“ genannt,  Kälte bis zu – 60 °C  erzeugt werden. Da die Wärmeenergie als Abwärme vorliegt, ist der elektrische Aufwand sehr gering, da nur die Kreislaufpumpen für das Kältemittel angetrieben werden müssen. In diesem Fall beträgt die Stromeinsparung gegenüber einer Kompressionskältemaschine ca. 75 %.
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OME – Polyoxymethylendimethylether

Weltweit erhöht sich auf Grund der Globalisierung und der veränderten Lagerkonzepte (JiT) der Transportaufwand und damit Kraftstoffverbrauch und THGEmissionen. Das führt zu höheren Kohlendioxidkonzentrationen in der Luft und damit zur Beschleunigung des Treibhauseffektes. Mehr…

Weltweit erhöht sich auf Grund der Globalisierung und der veränderten Lagerkonzepte (JiT) der Transportaufwand und damit Kraftstoffverbrauch und THGEmissionen. Das führt zu höheren Kohlendioxidkonzentrationen in der Luft und damit zur Beschleunigung des Treibhauseffektes. Daher ist der Einsatz von Biokraftstoffen für die Menschheit von vitalem Interesse und ein wesentlicher Punkt bei der Bekämpfung des Klimawandels.

Verschärfte Abgasnormen sind nur eine stumpfe Waffe im Kampf gegen die Emission von THG. Jede weitere Reduzierung von Rußpartikeln (PM) und Stickoxiden (NOx) geht mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand und Kostensteigerungen einher. 

Diese kostenintensive Abgasnachbehandlung für Dieselmotoren kann durch OME auf ein Minimum abgesenkt werden, da OME bereits innermotorisch die Bildung von Rußpartikeln unterbinden. Aufgrund dieser klimafreundlichen Eigenschaften, der nachgewiesenen Reduzierung von Ruß- und Stickoxidemissionen, finden Oxymethylenether (OME, CH3[OCH2]nOCH3) ein großes Interesse im Kraftstoffsektor.  

Durch die Beimischung von Biokraftstoffen der ersten Generation, z.B. Biodiesel oder hydrierte Pflanzenöle, kann schon eine THG-Minderung erzielt werden. Allerdings stehen diese in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nutzung und der Herstellung von Nahrungsmitteln.

Im Gegensatz dazu werden im KSW-Verfahren zur Produktion von OME als Biokraftstoff der zweiten Generation eine vielzahl von organischen Materialien verwendet, aber immer ausschließlich Non-Food-Material. 

Der Einsatz von OME ist das zukunftsweisende Konzept für Dieselkraftstoff, da die Eigenschaften von OME3-5 weitgehend denen des Dieselkraftstoffes entsprechen und zusätzlich die Vorteile einer Reduzierung der Abgaswerte in Bezug auf Partikelemissionen und dem damit korrelierenden Stickoxidausstoß bieten. Dabei bleiben die Vorteile des ausgereiften Verbrennungsmotors und des vorhandenen Tankstellennetzes weiterhin nutzbar.

OME als Biokraftstoff läßt sich i.d.R. ohne Veränderungen am Motor einsetzen und ohne  Probleme vorhandenen fossilen Kraftstoffen beimischen. Beispielsweise ermöglicht eine so erhaltene OME-Diesel-Mischung mit bis zu 14%   OME eine Reduzierung der Rußpartikel um über 40 % und Absenkung der Stickoxide um etwa 18 %.

Bei einem Einsatz von 100 % OME lassen sich die Stickoxide um bis zu 90 % reduzieren!

OME als Biokraftstoff der 2. Generation kann hinsichtlich der Nachhaltigkeit und CO2-Einsparpotentials ein wesentlicher Klimaschutzbaustein im bereich der Mobilität werden. 

Die Bio-Kraftstoffe fallen im KSW-Verfahren® als „Nebenprodukt“ an und erlauben daher eine kostengünstige Herstellung zu wettbewerbsfähigen Preisen.

Das KSW-Verfahren® ist das einzige Verfahren weltweit, mit dem dezentral Bio-OME produziert werden kann.

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